Selbstliebe vs. Selbstverliebt - Lydia Krumpholz Fotodesign

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Selbstliebe vs. Selbstverliebt

„Du bist aber ganz schön selbstverliebt“. Wer möchte diesen Satz schon gerne hören? Deshalb halten wir uns lieber mit Komplimenten an uns selbst zurück. Schließlich möchte niemand arrogant wirken. Aber Selbstliebe hört sich eigentlich schon gut an. Nach zufrieden in den Spiegel schauen. Nach einer tollen Ausstrahlung. Nach weniger Selbstzweifeln.

boudoirfoto Engelsflügel
Aber wie passt das zusammen? Ist Selbstliebe nicht Selbstverliebtheit? Grenzt Selbstliebe schon an Narzissmus?

Ganz eindeutig nein! Schon per Definition ist Selbstverliebtheit ein sich selbst über andere stellen und andere damit etwas negatives, abwertendes.
Selbstliebe hingegen ist das Anerkennen der eigenen Stärken, ohne sich mit anderen zu vergleichen.

Für mich liegt der Unterschied schon in den Worten „Liebe“ und „Verliebtheit“.

Boudoirfotoshooting mit Engelsflügeln

Verliebtheit

Wenn wir frisch verliebt sind, vergöttern wir unsere*n Partner*in. Wir sehen sie/ihn durch eine rosarote Brille. Er/sie hat keine negativen Eigenschaften und ist einfach perfekt! Seine negativen Eigenschaften? Finden wir sooo süß und können uns nicht vorstellen, dass irgendjemand das anders sehen könnte!

So würde sich ein selbstverliebter Narzisst sehen. Als perfekten Menschen ohne Fehler, der nichts mehr an sich verbessern kann und damit besser als andere ist.

Boudoirfotografin Deutschland

Liebe

Wie sehen wir aber unsere*n Partner*in in einer längeren Beziehung? Wir kennen seine/ihre Stärken und Schwächen, wir schätzen ihn/sie für die Gesamtheit seiner Eigenschaften. Wir wissen, dass er/sie nicht alles kann, aber das erwarten wir auch nicht. Wir kennen seine Eigenarten, entscheiden uns aber bewusst dafür, sie liebevoll zu akzeptieren. Schließlich machen ihn/sie diese Dinge nicht aus. Das ist eine tiefe Liebe, die weit über blinde Verliebtheit geht.

Fotograf Boudoir Bayern

Selbstliebe

Genau so sehe ich Selbstliebe. Es geht nicht darum, sich selbst durch die rosarote Brille zu sehen und sich als perfekten Übermensch zu sehen. Es geht auch nicht darum, sich selbst einzureden, makellos zu sein. Eine liebevolle Betrachtung der eigenen Einzigartigkeit, ein liebevolles akzeptieren der persönlichen Eigenarten (egal ob körperlicher oder anderer Art), das ist doch ein wunderbares Ziel!

Sehe ich in den Spiegel ist mir durchaus bewusst, dass ich keinen makellosen Körper habe. Aber mein Körper muss auch nicht makellos sein, um von mir geliebt zu werden. Liebe ich meine Cellulite? Nicht direkt. Liebe ich meinen Körper weniger, weil er an manchen Stellen Cellulite hat? Absolut nicht! Würde ich ihn ohne Cellulite mehr lieben? Kann ich mir nicht vorstellen :)

Deshalb ist Selbstliebe etwas gänzlich anderes als Selbstverliebtheit. Etwas positives, das uns nicht über andere stellt und nichts mit Arroganz oder Narzissmus zu tun hat.

 

8. November 2020

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